How to: E-Learning

E-Learning, abgekürzt für Electronic Learning, ist in aller Munde – dafür haben die vergangenen Monate gesorgt.

Doch auch vorher war E-Learning auf dem Vormarsch, bringt es doch wesentliche Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter mit sich. 

Im Zuge der Digitalisierung wird auch unser Lernen immer digitaler.

Elektronische Geräte ermöglichen uns eine Kommunikationen und einen Austausch über hohe Distanzen hinweg, zu egal welcher Uhrzeit.

 

Grundsätzlich meint E-Learning alle Arten des Lernens, welche sich auf elektronische Medien stützen.

 

Im weitesten Sinne zählt dazu bereits ein PC oder ein moderner Taschenrechner. Sinnvoller ist daher eine engere Definition, die E-Learning mit den Begriffen “multimedial”, “online” und “interaktiv” in Verbindung bringt.

Das können bereitgestellte Inhalte auf Lernplattformen, Learning Content Management Systemen, virtuellen Klassenräumen oder in Videokonferenzen sein.

 

Jede Form des E-Learnings verbindet folgende vier Faktoren:

  1. Multimedialität – die Nutzung unterschiedlicher Medien wie E-Books, Audiokanäle, usw.
  2. Multimodalität – es werden verschiedene Sinnesorgane der Teilnehmer angesprochen, z.B. Seh- oder Hörsinn
  3. Multicodalität – die Integration verschiedener Informationscodierungen, z.B. Animationen, Simulationen, Hyperlinks
  4. Interaktivität – es sind mehrere Steuerungs- und Eingriffselemente vorhanden

 

Warum E-Learning?

Der wohl größte Vorteil ist die Orts- und Zeitunabhängigkeit. Dies garantiert dem Lernenden größte Flexibilität und dem Unternehmen ein Kostenersparnis.

Bei einigen Formen des E-Learnings ist dabei ein selbstständiges Lernen ohne Lehrer oder Dozenten möglich.

Lehrmittel können multimedial und interaktiv gestaltet werden, und Inhalte können visuell veranschaulicht werden.

Zudem lassen sich Lernerfolge leichter messen und dokumentieren.

 

Klingt gut?

Was braucht man also für E-Learning?

Generell lediglich eine konstante Internetverbindung und ein Endgerät, über welches das E-Learning betrieben werden soll.

Das kann der PC, das Tablet oder Smartphone sein.

Hier dürfte auch das sogenannte Microlearning eben via Smartphone oder Tablet auf Vormarsch sein. Wissen kann in kürzester Zeit wiedergegeben und angewendet werden. 

 

Was gibt es für erfolgreiches E-Learning zu beachten?

  • Auf Benutzerfreundlichkeit achten: Die E-Learning-Plattform sollte übersichtlich und leicht zu bedienen sein. Es sollte für den Teilnehmer nicht zur Herausforderung werden, überhaupt erst einmal zu den eigentlichen Inhalten zu gelangen. Darunter leidet nur die Motivation und schlussendlich das Lernergebnis. 
  • Die Zielgruppe kennen: Die angebotenen Inhalte sollten natürlich auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Ideal ist auch eine Unterteilung in diverse Stadien, wie zum Beispiel Einstiegskurse für Anfänger oder weiterführende Kurse für Fortgeschrittene.
  • Auf Interaktivität setzen: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die E-Learning bietet! Der Teilnehmer bleibt aufmerksam, wenn er aktiv in die Kurse einbezogen wird und die Inhalte abwechslungsreich vermittelt werden. In der Schule funktioniert dies schließlich auch nicht anders, dort wird auch mit abwechslungsreichen Medien gearbeitet um die Schüler “bei Laune zu halten”. 
  • In Kontakt bleiben: Zwar findet das E-Learning größtenteils selbstständig statt, jedoch sollte ein Ansprechpartner für Fragen und Feedback zur Verfügung stehen. 

Erlaubt man sich Prognosen, so wird das E-Learning zukünftig immer mehr Bestandteil von Fortbildungen und Seminaren sein.