Marketingtrends 2021 – Voice Search Optimization

Der digitale Wandel steht nicht still – so tun sich im Bereich Online Marketing und Digital Trends gerade auch in Zeiten der Corona-Krise einige Dinge.

 

Wir möchten Ihnen in diesem Blogbeitrag einen Marketing-Trend 2021 vorstellen:

Voice Search Optimization oder auch SEO-Maßnahmen für die Sprachsuche.

 

Voice Search, oder auch die Sprachsuche, wird immer häufiger für die Suche im Internet genutzt. 

Eine Studie aus 2018 ergab, dass ca. zwei Drittel der Smartphone-Nutzer mindestens einmal täglich via Sprachsteuerung eine Suche tätigen.

 

Durch Sprachassistenten wie Siri oder Alexa ist dies auch denkbar einfach und daher naheliegend, statt umständlich eine Suchanfrage einzutippen, lieber das Gesuch schnell ins Smartphone zu sprechen.

Ob das dann die Abfrage zum aktuellen Wetter ist, zur Uhrzeit, zu einem Rezept oder bis wann der nächstgelegene Supermarkt geöffnet hat – die Möglichkeiten, die Sprachsuche zu nutzen, sind vielfältig.

 

Mittels gut strukturierter Daten kann Google hier schon seit längerer Zeit gute Ergebnisse liefern, aber in den vergangenen Jahre werden, sofern entsprechende Inhalte zu finden sind, auch bereits immer bessere Antworten auf komplexe Fragen in die Suchmaschine eingegeben.

 

Diese steigende Tendenz sollte auch Unternehmen aufmerksam machen, denn es könnte in der Zukunft zu einer neuen Norm werden. Das bedeutet aber auch, dass Webseiten entsprechend optimiert werden müssen.

Ein entscheidender Unterschied zu geschriebenen Suchfragen ist bei der Voice Search, dass hier quasi ganze Sätze “eingegeben” werden. Je besser also die Website auf eine ausführliche Suchanfrage antworten kann, umso besser spricht sie einen Sprachsuche-Nutzer an.

 

In den sogenannten Featured Snippets (prägnante Antworten, welche hervorgehoben in den Suchergebnissen erscheinen und direkt mit einer Quelle versehen sind), erscheinen die passenden Suchen über allen anderen Ergebnissen und können von mobilen Sprachsuchen sogar vorgelesen werden. 

 

Weiterhin auf dem Vormarsch ist die Voice Search beim Thema Online Shopping:

So können bereits jetzt via Sprachsteuerung Dinge online gekauft werden. Dafür muss die Website natürlich entsprechend fit gemacht werden. Bisher ist es eher üblich, über zum Beispiel Alexa von Amazon solche Einkäufe zu tätigen. Die Zukunft steuert jedoch dahin, dass es ebenfalls problemlos über das Smartphone möglich sein wird.

Jetzt stellt sich also die Frage: soll die eigene Website für die Sprachsuche optimiert werden?

Das kann man mit ja beantworten. Jedoch hängt es davon ab, was über die eigene Website angeboten wird und was sie für eine Zielgruppe anspricht. Sicher ist aber, dass es dem Website-Ranking und dem Traffic auf der Seite nur hilft, wenn sie für Featured Snippets optimiert ist.

Das umfasst:

  • Informationen werden übersichtlich und unter prägnanten Headlines zusammengefasst werden
  • es gibt einen eigenen FAQ-Bereich
  • die Seitenladezeit ist optimiert
  • es wird generell auf eine gute Nutzbarkeit der Website geachtet

Außerdem sollte die Website prägnante Informationen zum Unternehmen bereitstellen, da diese wie oben bereits beschrieben, derzeit noch am häufigsten von Nutzern abgefragt werden. So sollten beispielsweise Informationen wie Öffnungszeiten, Telefonnummer, E-Mail-Adresse usw. nicht auf der Website fehlen.

Ausreichend wäre hier beispielsweise schon, den Eintrag in Google My Business aktuell zu halten. Alternativ kann man Einträge auf seriösen Seiten wie GoYellow oder Yelp mehr Informationen anbieten. Das stärkt die Relevanz zusätzlich.

Um die Website auch für die Sprachsuche zu optimieren, ist vor allem der Sprachfluss wichtig. Man kann sich das Ganze vorstellen, als würde Jemand die Seite vorlesen. Die Texte zusammen mit den Überschriften müssen also stimmig und flüssig klingen.

Fazit: Ihre Optimierung für die Voice Search sollte in Ihre bisherigen SEO-Maßnahmen einfließen: betrachten Sie sie als Teil einer ganzheitlichen SEO-Strategie.

 

How to: E-Learning

E-Learning, abgekürzt für Electronic Learning, ist in aller Munde – dafür haben die vergangenen Monate gesorgt.

Doch auch vorher war E-Learning auf dem Vormarsch, bringt es doch wesentliche Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter mit sich. 

Im Zuge der Digitalisierung wird auch unser Lernen immer digitaler.

Elektronische Geräte ermöglichen uns eine Kommunikationen und einen Austausch über hohe Distanzen hinweg, zu egal welcher Uhrzeit.

 

Grundsätzlich meint E-Learning alle Arten des Lernens, welche sich auf elektronische Medien stützen.

 

Im weitesten Sinne zählt dazu bereits ein PC oder ein moderner Taschenrechner. Sinnvoller ist daher eine engere Definition, die E-Learning mit den Begriffen “multimedial”, “online” und “interaktiv” in Verbindung bringt.

Das können bereitgestellte Inhalte auf Lernplattformen, Learning Content Management Systemen, virtuellen Klassenräumen oder in Videokonferenzen sein.

 

Jede Form des E-Learnings verbindet folgende vier Faktoren:

  1. Multimedialität – die Nutzung unterschiedlicher Medien wie E-Books, Audiokanäle, usw.
  2. Multimodalität – es werden verschiedene Sinnesorgane der Teilnehmer angesprochen, z.B. Seh- oder Hörsinn
  3. Multicodalität – die Integration verschiedener Informationscodierungen, z.B. Animationen, Simulationen, Hyperlinks
  4. Interaktivität – es sind mehrere Steuerungs- und Eingriffselemente vorhanden

 

Warum E-Learning?

Der wohl größte Vorteil ist die Orts- und Zeitunabhängigkeit. Dies garantiert dem Lernenden größte Flexibilität und dem Unternehmen ein Kostenersparnis.

Bei einigen Formen des E-Learnings ist dabei ein selbstständiges Lernen ohne Lehrer oder Dozenten möglich.

Lehrmittel können multimedial und interaktiv gestaltet werden, und Inhalte können visuell veranschaulicht werden.

Zudem lassen sich Lernerfolge leichter messen und dokumentieren.

 

Klingt gut?

Was braucht man also für E-Learning?

Generell lediglich eine konstante Internetverbindung und ein Endgerät, über welches das E-Learning betrieben werden soll.

Das kann der PC, das Tablet oder Smartphone sein.

Hier dürfte auch das sogenannte Microlearning eben via Smartphone oder Tablet auf Vormarsch sein. Wissen kann in kürzester Zeit wiedergegeben und angewendet werden. 

 

Was gibt es für erfolgreiches E-Learning zu beachten?

  • Auf Benutzerfreundlichkeit achten: Die E-Learning-Plattform sollte übersichtlich und leicht zu bedienen sein. Es sollte für den Teilnehmer nicht zur Herausforderung werden, überhaupt erst einmal zu den eigentlichen Inhalten zu gelangen. Darunter leidet nur die Motivation und schlussendlich das Lernergebnis. 
  • Die Zielgruppe kennen: Die angebotenen Inhalte sollten natürlich auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Ideal ist auch eine Unterteilung in diverse Stadien, wie zum Beispiel Einstiegskurse für Anfänger oder weiterführende Kurse für Fortgeschrittene.
  • Auf Interaktivität setzen: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die E-Learning bietet! Der Teilnehmer bleibt aufmerksam, wenn er aktiv in die Kurse einbezogen wird und die Inhalte abwechslungsreich vermittelt werden. In der Schule funktioniert dies schließlich auch nicht anders, dort wird auch mit abwechslungsreichen Medien gearbeitet um die Schüler “bei Laune zu halten”. 
  • In Kontakt bleiben: Zwar findet das E-Learning größtenteils selbstständig statt, jedoch sollte ein Ansprechpartner für Fragen und Feedback zur Verfügung stehen. 

Erlaubt man sich Prognosen, so wird das E-Learning zukünftig immer mehr Bestandteil von Fortbildungen und Seminaren sein. 

Erfolgreich „homeworken“ – so funktioniert’s

Viele Menschen sind derzeit im Home Office – aus vielerlei Gründen, ob der Situation geschuldet, oder weil es in deren Tätigkeitsbereich generell möglich ist.

Die Erfahrungswerte zeigen aber auch, dass für viele Unternehmen Home Office nur schwer umsetzbar ist, und sie ihren Mitarbeitern dies deshalb nicht ermöglichen können – oder wollen. 

Im Zuge der Digitalisierung müssen unzählige Unternehmen umdenken und sich anpassen. Um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, steigen also immer mehr Mitarbeiter auf das Arbeiten von Zuhause aus um.

 

Home Office bringt durchaus viele Vorteile mit sich, doch dafür ist es wichtig, einige wesentliche Aspekte zu beachten. 

 

Die Herausforderung besteht grundsätzlich darin, Zuhause genauso produktiv zu arbeiten wie im Büro. 

Die Gespräche mit den Kollegen, Meetings, die gemeinsame Pause, ja selbst der “Flurfunk” kann im Home Office nicht stattfinden. 

Was nicht heißt, dass man sich hier nicht Abhilfe verschaffen und kreativ werden kann:

Digitale Meetings via Skype, FaceTime oder Zoom, regelmäßige Telefonate können zumindest den virtuellen Kontakt mit den Arbeitskollegen aufrechterhalten und einen Austausch gewährleisten. 

Denn nicht nur für das Team, sondern auch für den Vorgesetzten ist eine neue Herausforderung: Führung auf Distanz, je nach Größe des Teams, muss dies gut strukturiert und umgesetzt werden, um weiterhin Ergebnisse zu erzielen.

 

Auch bedarf es einiger Grundvoraussetzungen, um produktiv und qualitativ im Home Office arbeiten zu können.

Eine geeignete Hardware, Software und das richtige Mindset. 

 

Hat man die Möglichkeit, sich Zuhause einen vollwertigen Arbeitsplatz zu schaffen oder arbeitet man “mitten im Geschehen”?

Passt die Internetverbindung und kann man durchgängig ungestört arbeiten?

 

Wir haben Ihnen in diesem Beitrag ein Übersicht mit Punkten erstellt, welche die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten im Home Office abbilden:

  • Einen vollwertigen Arbeitsplatz mit der dafür notwendigen Hard- und Software sowie Internetverbindung einrichten.
  • Ein geeignetes und strukturiertes Arbeitsumfeld schaffen.
  • Sämtliche Störfaktoren auf ein Minimum reduzieren.
  • Pausen und Arbeitsplatz einhalten, um Privat- und Arbeitsleben voneinander abgrenzen zu können.
  • Genügend Abwechslung und Ausgleich schaffen.
  • Kommunikation und Austausch mit Arbeitskollegen aufrecht erhalten, durch z.B. Telefon- und Videokonferenzen, Online-Meetings u.ä.

 

Setzt man dies entsprechend so um, bringt Home Office folgende Vorteile mit sich:

  • Der Arbeitsweg entfällt, was sich in Zeit und Kosten für Sprit oder öffentliche Verkehrsmittel bemerkbar macht.
  • Kosten für das Unternehmen kann durch wegfallende Büros und den damit verbundenen Verbindlichkeiten wie z.B. Miete minimiert werden. 
  • Die Work-Life-Balance der Arbeitnehmer kann selbst gestaltet und somit verbessert werden.
  • Größere Flexibilität und Entfaltungsmöglichkeiten für den Arbeitnehmer.
  • Mitarbeiter können national wie auch international rekrutiert werden, da es keine örtliche Bindung gibt.

 

Der Wunsch nach dem Arbeiten von Zuhause aus ist gerade in diesen Zeiten in aller Munde. Für viele Unternehmen wäre es wohl die Lösung schlechthin, doch erfordert es eben auch einiges an technischer Voraussetzungen und eine Akzeptanz der fortschreitenden Digitalisierung. Je nach Größe eines Unternehmen kann ein solcher Prozess mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen.

 

Fakt ist aber, dass man als Arbeitgeber eine solche Lösung kurz- wie auch langfristig in Erwägung ziehen sollte, um bestmöglich auf Situationen wie diese reagieren zu können. 

Wo es möglich ist, sollte darüber nachgedacht und an Maßnahmen dafür gearbeitet werden.